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Unternehmensgeschichte bis 1974

Erwin Peetz GmbH & Co. KG
Finkenstrasse 14
57368 Lennestadt
T:+49 (0) 2723 91 48 30
F:+49 (0) 2723 91 48 55
M:info@peetz-lennestadt.de

Die Firmengeschichte der Erwin Peetz GmbH von 1949 bis 1974. Verfasst anlässlich des 25 jährigen Firmenjubiläums.

1. Abschnitt 1948 - April 1955

Als Fabrikationshalle stand ein Anbau am Hause Dettenberg in Saalhausen, Auf der Jenseite zur Verfügung.

Herstellungsprogramm:
Eiserne Schubkarren, Betonkarren, Mörtelpfannen und Gerüstständer. Weiter wurden erste Verzinkungsversuche gestartet.(Zur Statistik: 1949 ca. 1T; 1974 ca. 900T)

Mitte 1954 fanden erste Verhandlungen über den Kauf eines Grundstücks von ca. 3000qm in der Nähe des alten Sportplatzes, heute Finkenweg 14, statt.

2. Abschnitt 1955 - 1960

Nach Kauf des Grundstückes folgte der Bau einer Halle in der Größe von 25 x 18 m. Die Gebäude wurden laufend erweitert und haben heute(1972) eine Größe von 60 x 40 m.

Am 1. 2. 1955 wurde der in der früheren "Gerberei" in Saalhausen gelegene Betrieb der Firma H.u.B. Schweinsberg mit Inventar und Belegschaft übernommen. Die Herstellung von Kaminschiebern und Gerüstbandeisen wurde in das Verkaufsprogramm mit aufgenommen.

1955 begann die Fertigung von Gitterrosten. Diese gehören neben schmiedeeisernen Geschränken und Stahltüren im Gegensatz zu einigen inzwischen ausgelaufenen Artikeln noch heute zum Baugeräteprogramm.

Anfang 1957 begannen die ersten Verkaufsverhandlungen mit Herrn Sohler, Inhaber der Firma Karl Sohler in Kreuztal, Bismarckstrasse 28, über den Verkauf bzw. die Lizenzvergabe der von dieser Firma hergestellten Spezial-Gummiroste. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Monate hin und kamen Mitte 1957 zum Abschluss. Maschinen und Lager wurden käuflich erworben.

Im Jahre 1958 wurde eine Verzinkerei gebaut, die zu dieser Zeit hauptsächlich der Verzinkung von Gitterrosten diente. Somit war man nicht mehr auf die Lohnverzinkerei bei der Firma Haup und Schöllnhammer angewiesen und konnte die Herstellungskosten senken.

Um das bestehende Programm noch zu erweitern und vor allem eine noch bessere Ausnutzung der Verzinkerei zu erreichen, wurde man auf Stahlleitplanken aufmerksam. Diese wurden seit einigen Jahren in immer größerem Umfang an den Autobahnen und übrigen Straßen eingebaut.

Bei einer Ausschreibung am 27. 6. 1960 in Wiesbaden wurde zunächst ein Testangebot abgegeben, bei dem sich ergab, dass die Firma Erwin Peetz an günstigsten angeboten hatte. Da zu diesem Zeitpunkt jedoch noch keine Leitplanken selbst gefertigt wurden, musste man durch Zahlung einer Abstandssumme auf den Auftrag verzichten.

Ermutigt durch dieses Ereignis, wurde die eigene Herstellung der Leitplanken beschleunigt vorangetrieben., so dass Ende 1960 der erste Auftrag abgewickelt werden konnte. Heirbei handelte es sich m eine Strecke über 800 m in der Nähe von Bonn.

3. Abschnitt ab 1960

Durch die Erweiterung des gesamten Programms reichten die vorhandenen Fabrikations- und Lagerräume nicht mehr aus. Es fanden neue Verhandlungen über den Kauf eines größeren Grundstücks im Ortsteil "Böddes", welches Herrn A. Voss gehörte, statt.

Nach Kaufabschluss wurde zunächst eine Halle in der Größe 40 x 13 m errichtet und im Jahre 1960 bezogen. In dieser Halle wurden zunächst nur Stahlleitplanken und Zubehörteile hergestellt.

Um den Betrieb kontinuirlich zu vergrößern suchte man nach einem zusätzlichen Artikel. Durch behördliche Anordnung wurden beim Bau von Wohnungen Stahltüren vorgeschrieben, deren Fertigung zukunftssicher erschien. Ende 1963 wurde mit der Planung begonnen und die dafür benötigten Räume gebaut. Die erste Fertigung einer Fh.-Tür erfolgte am 1.3.1964.

Für diesen neuen Artikel waren neben den Herstellungsräumen noch weiter Lagerräume für Vormaterial und Fertigwaren erforderlich. Es wurden hierfür in den Jahren 1964 bis 1966 insgesamt 1500 qm neu geschaffen. Dieser zusätzliche Raum ermöglichte es, außerdem noch Ölkammertüren und Wasserableiter aus Stahl zu produzieren.

Im Jahre 1968 wurde die Firma Gerlach und Zimmermann in Saalhausen, die sich in finanziellen Schwierigkeiten befand, käuflich erworben. Die Firma stellte Drehteile her.

Im "Böddes" konnte durch den Erwerb eines Anschlussgrundstückes das Betriebsgelände weiter vergrößert werden. Die vorhandene Verzinkerei war den Anforderungen schon seit längerer Zeit nicht mehr gewachsen. Zudem mussten alle größeren Teiel bei fremden Firmen verzinkt werden. Der verschärfte Wettbewerb zwang jedoch dazu, möglichst alle Teile selbst zu verzinken. Der Bau einer neuen Verzinkerei musste vordringlich geplant und ausgeführt werden.

Lange und schwierige Verhandlungen mit behördlichen Stellen verzögerten diese Vorhaben. Ende 1970 konnten dann die ersten Planke in der neuen Verzinkerei getaucht werden.

Durch die Verlegung der Gitterrostabteilung in den neuen Betrieb im "Böddes" konnte die dringend erforderliche Erweiterung des Büros vorgenommen werden. Der Umbau fand im Jahre 1971 statt.

Infolge der steigenden Nachfrage erwies sich die zur Verfügung stehende Halle der Verzinkerei bald als zu klein. 1971 wurde sie deshalb insgesamt um 720 qm vergrößert.

In den Jahren 1971/1972 wurden Bauaborte und verzinkte Kellertüren neu in das Fertigungsprogramm aufgenommen und somit weitere Lagerräume benötigt, die man Anfang 1972 beziehen konnte.

Um das Betriebsgelände abzusichern, errichtete die irma 1972 eine feste Begrenzung. Mit dem Bau weiterer Fabrikations- und Lagerräume für Gitterroste und Geschränke wurde 1973/1974 begonnen. Nach dem Umzug der Geschränke- Abteilung Mitte 1974 befindet sich die gesamte Fertigung nunmehr im Betriebsteil "Böddes".

Bei einer Rückschau mit Blick auf das in den letzten 25 Jahren Erreichte kommt man zu dem Ergebnis, dass der Aufbau des Unternehmens nur mit viel Fleiß, dem Mut zum Risiko und einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein möglich gewesen ist.

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